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Am
10. Februar stand für die Klasse 3b – neben den Zeugnissen – ein
besonderes Ereignis an: Die Lesenacht in der Schule.
Zwischen 19 und 19:30 Uhr trafen wir uns alle in der Schule, bepackt mit
vielen Taschen, Bettzeug und noch vielen, vielen Dingen mehr, sodass man
denken konnte, wir würden eine ganze Woche in der Schule übernachten!
Zuerst bauten
wir unser Süßigkeiten-Buffet
auf und konnten in der OGS spielen. Besonders die Tischkicker waren sehr
beliebt und wir trugen manches spannende Spiel aus!
Um kurz vor 20:00 Uhr kam dann die angekündigte Überraschung des Abends
an: Herr Fuhrmann, der zusammen mit uns in der Schule übernachten
wollte!
Natürlich war die Begrüßung und die Freude groß!
Aber schon ging es weiter mit dem Chaosspiel. Dafür mussten wir Zahlen
finden, die in der ganzen Schule verteilt waren und Aufgaben lösen. Das
war ganz schön anstrengend und aufregend. Und einige Zahlen waren
wirklich sehr kniffelig versteckt, aber schließlich wurden doch alle
gefunden und der Sieg war ganz knapp!
Nun war es auch schon spät geworden und wir bauten die Betten im
Musikraum auf! Erstaunlich wie viele Matratzen, Decken und Schlafsäcke
in den Raum passten und letztendlich fand jeder von uns ein gemütliches
Plätzchen zum Schlafen oder besser gesagt zum Lesen.
Denn nun ging der eigentliche Teil der Lesenacht erst richtig los: Jedes
Kind kuschelte sich mit Taschenlampe und Buch auf seinem Schlaflager ein
und dann wurde gelesen, gelesen und gelesen ... bis die Augen zu fielen
und das dauerte bei einigen wirklich lange!
Aber irgendwann herrschte dann doch schläfrige, schnarchige Ruhe bis zum
nächsten Morgen.
Da weckte uns nämlich Frau Vollmann mit „Guten Morgen Sonnenschein“ und
viele müde Gesichter kamen aus den Schlafsäcken zum Vorschein. Einige
hätten bestimmt gerne noch weiter geschlafen, aber nach und nach krochen
alle aus ihren Betten und machten sich schnell für das Frühstück bereit,
das Annas Mama uns um 8:00 Uhr brachte.
Und dann standen auch schon die Eltern vor der Tür, um uns abzuholen und
natürlich, um zu fragen, wie es war.
Und wie war’s?
Einfach schöööööön!!!
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